Geschichte
Rückblick auf die Vereinsgründung des Bedburger Ballspielvereins von 1912
Mit Stolz und Dankbarkeit blicken wir zurück auf die Anfänge unseres traditionsreichen Vereins, dessen Geschichte bis in das Jahr 1912 reicht. Es ist kaum möglich, die über ein Jahrhundert währende Entwicklung unseres Vereins in wenigen Worten zu erfassen – zu vielfältig, zu ereignisreich und zu prägend sind die Jahre, die hinter uns liegen. Wer tiefer in die bewegte Historie eintauchen möchte, dem seien die Festschriften zu den Jubiläen des 25-, 40- und 100-jährigen Bestehens ans Herz gelegt, in denen viele Erinnerungen, Anekdoten und Zeitzeugnisse bewahrt sind.
Die Gründung im Jahr 1912
In den ersten Junitagen des Jahres 1912 wurde auf Initiative der sportbegeisterten Herren Willi Herrenbrück, Heinrich Engels und Anton Maus der Grundstein für unseren Verein gelegt. Mit Begeisterung und Überzeugung warben sie im Freundes- und Bekanntenkreis für die Idee eines neuen Fußballvereins – und fanden schnell Mitstreiter. So entstand der „Bedburger Ballspielverein von 1912“, der bis heute ein fester Bestandteil des sportlichen und gesellschaftlichen Lebens in Bedburg ist.
Als Vereinsfarben wurden „Schwarz-Weiß“ gewählt – ein Symbol für Zusammenhalt, Beständigkeit und sportliche Fairness, das uns bis heute begleitet.
Die ersten Mitglieder und Anfänge
Zu den Mitgliedern der ersten Stunde zählten neben den Gründern: Wilhelm Bedbur, Heinrich Brings, Josef Brings, Karl Bücker, Heinrich Bünnagel, Mathias Kremer, Franz Königs, Heinrich Langen, Hubert Marx, Kaspar Mocken, Josef Schiffer, Peter Welter, Anton Wieland und Mathias Wimmer.
Die ersten Spiele des jungen Vereins wurden auf einer Wiese an der Langemarckstraße ausgetragen – ein Platz, den Herr Josef Conrads großzügig zur Verfügung stellte. Mit wachsender Spielerzahl und wachsendem Ehrgeiz zog man bald auf den Sandberg, doch dieser Platz erwies sich als zu klein und kaum erweiterbar. Schließlich fand man mit Unterstützung der Ritterakademie eine neue Spielstätte: die Wiese auf dem „Roßmarkt“ an der Bergheimer Straße. Dort wurden die ersten offiziellen Begegnungen ausgetragen – unter anderem gegen die Mannschaften aus Elsdorf, Glesch und Bergheim.
Schon damals entwickelte sich eine besondere sportliche Rivalität mit Elsdorf, geprägt von Leidenschaft und Fairness – ein Wettstreit, der bis heute mit sportlicher Freude gepflegt wird.
Unterbrechung durch den Ersten Weltkrieg
Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs (1914–1918) kam der Spielbetrieb vollständig zum Erliegen. Viele Mitglieder mussten in den Kriegsdienst ziehen, und erst nach Kriegsende begann der mühsame Wiederaufbau des Vereinslebens. Doch die Begeisterung für den Fußballsport und der Gemeinschaftsgeist der Bedburger ließen den Verein schnell wieder aufleben…
Ein Vermächtnis, das bis heute fortbesteht
Was einst auf einer einfachen Wiese begann, hat sich über Generationen zu einem festen Bestandteil des Bedburger Stadtlebens entwickelt. Der Bedburger Ballspielverein von 1912 steht heute – mehr als 110 Jahre nach seiner Gründung – für Tradition, Leidenschaft, Fairness und Zusammenhalt.
Mit Dank an die Gründerväter und alle, die über Jahrzehnte das Vereinsleben getragen, gefördert und weiterentwickelt haben, blicken wir voller Zuversicht in die Zukunft. Denn der Geist von 1912 lebt in jedem Spiel, jedem Training und jeder Gemeinschaftsaktion weiter.
Falls Sie die weitere Geschichte des Vereins interessiert, so verweisen wir auf die vorliegenden Festschriften:

